Henning Teschke (Hg.): Universität in Dummheit

Hat das Den­ken an der Uni­ver­si­tät sei­nen Ort oder sei­nen Feind?

Durch die Legie­rung des aka­de­mi­schen Den­kens mit der glo­ba­len Ver­wer­tungs­lo­gik erreicht auch die Dumm­heit glo­ba­le Dimen­sio­nen. Die säku­la­ri­sier­te Uni­ver­si­tät erbt das Schuld­be­wusst­sein, fast hoff­nungs­los hin­ter ihrem Pen­sum zurück­zu­blei­ben, sobald das tri­ni­ta­ri­sche Gesetz der moder­nen Welt – Mehr, Jetzt, Ich – abso­lu­ten Gehor­sam auch in den aka­de­mi­schen Semi­na­ren verlangt.

Mehr als fünf­hun­dert Jah­re hat der Kapi­ta­lis­mus gebraucht, um sich zum Schick­sal der Welt auf­zu­wer­fen, ein Bruch­teil an Zeit bleibt, den glo­ba­len Kre­tin zu über­win­den. Die Bei­trä­ge die­ses Buchs, aus zwei Län­dern, zwei Kon­ti­nen­ten, eint die Fra­ge, war­um die Uni­ver­si­tät dabei auf ihrer Gedan­ken­lo­sig­keit besteht.

13 Autoren aus Deutsch­land und Bra­si­li­en schrei­ben über die Idee der Uni­ver­si­tät, die Situa­ti­on an den bra­si­lia­ni­schen und deut­schen Hoch­schu­len und den Ein­fluss der Dumm­heit auf Land und Lehre.

Hen­ning Teschke war von 2011 bis 2018 Pro­fes­sor am Insti­tut für Lite­ra­tur­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Cam­pi­nas (Uni­camp) und der Uni­ver­si­tät São Pau­lo (UNIFESP).

267 Sei­ten

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ISBN 978–3‑95421–174‑6 (Buch) 18,90€

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